Ortsbürgermeister Hans Doster
Die unmittelbare Nähe Wellens zum vis a vis liegenden Luxemburg, bietet nicht nur einen wunderschönen, landschaftlichen Ausblick, sondern gewinnt vor allem durch die Moselbrücke, welche Wellen mit dem luxemburgischen Grevenmacher verbindet, besonders an wirtschaftlicher Attraktivität.
Freizeitangebote wie Radfahren und Wandern laden viele Touristen zum kurzweiligen Verbleib in die Obermosel-Gemeinde ein. Ein gut ausgebautes Wanderwegenetz lädt zu schönen, kurzen und langen Wanderungen durch unberührte Natur und Weinberge ein. Der Moselradweg führt Radler moselaufwärts bis hin nach Frankreich oder moselabwärts über Trier bis weithin nach Koblenz. Also kilometerweites Radelvergnügen.
Die zentrale Lage unseres Ortes bietet viele interessante Ausflugsziele, die gut erreichbar sind.
Zum Beispiel: Das benachbarte Großherzogtum Luxemburg mit der gleichnamigen Hauptstadt mit einem ganz besonderen Flair. Trier, die älteste Stadt Deutschlands mit seinen vielen Sehenswürdigkeiten aus der Römerzeit und dem wunderschönen Dom; Saarburg mit dem romantischen Wasserfall und der altertümlichen Burg; und noch viele weitere interessante kleine Ortschaften entlang der Mosel und Saar.
Ein gut bürgerliches Hotel mit Restaurantbetrieb und einer Kegelbahn lädt zum Verweilen ein. Kulturelle Ereignisse begleiten unsere Gemeinde durchs ganze Jahr und tragen zur Geselligkeit und Unterhaltung bei. Hierzu gehören Konzerte des MV Concordia Wellen, die von den ortsansässigen Vereinen organisierte Kirmes im Sommer und das Märchentheater des Jugendtheaters Wellen am Ende des Jahres.
Die Ortsgemeinde freut sich über Ihren Besuch und wünscht Ihnen eine schöne, erholsame Zeit in Wellen an der Mosel.
Hans Dostert
(Ortsbürgermeister)
In diesem Jahr spielt das Jugendtheater Wellen schon im 10. Jahr seine schönen Theaterstücke und das mit viel Erfolg. Dabei hat alles ganz klein angefangen. Eine Gruppe von fünf jungen Akteuren hat sich damals unter der Leitung von Marita Dostert und Marzena Anders dazu entschlossen ein Märchen für die Kindergartenkinder aufzuführen. Besonders sollte es sein, und darum wurde für das Stück „Hänsel und Gretel“ ein eigenes Drehbuch geschrieben und in Szene gesetzt. Die Mühe hatte sich gelohnt. Damals schon war das Publikum begeistert und den Aufforderungen weiter zu machen konnte das kleine Theaterteam nicht wiederstehen. Heute besteht das Jugendtheater aus 12 Akteuren im Alter von 10 bis 24 Jahren. Den Spaß am Spielen haben sie nicht verloren. Auch für Marita Dostert und Marzena Anders ist diese Theatergeschichte nicht mehr weg zu denken. „Es ist immer wieder eine Herausforderung ein neues Stück zu schreiben und zu inszenieren. Und wir haben noch ganz viele Ideen in Petto“, so Marita Dostert, die schon mit Begeisterung in den Arbeiten des diesjährigen Weihnachtsmärchens steckt. Traditionell wird ein bekanntes Märchen in eine eigene theatergerechte Form gebracht, mit zeitgemäßen Anspielungen gewürzt und spaßig in Szene gesetzt. Fantasievoll und bunt sind die von den Leiterinnen hergestellten Kulissen und Kostüme.“Unser Steckenpferd ist viel Arbeit im Detail und die Hingabe zum jeweiligen Stück. Alles Handarbeit“. Bis heute erfreut sich das Jugendtheater ungebrochener Beliebtheit. Die mittlerweile sieben immer ausverkauften Vorstellungen pro Theaterstück sprechen für sich.
In diesem Jubiläumsjahr des Jugendtheaters Wellen, wird es zur Freude der Gäste mehr Theater als gewohnt geben.
Gespielt wird „Schneewittchen und die sieben Zwerge“ im April und „Der Froschkönig“ im September“ Diese Stücke werden einmalig von einem neuen Ensemble gespielt.
Das diesjährige Weihnachtsmärchen „Der Wolf und die sieben Geißlein“, im November, führt wieder die bekannte Truppe des Jugendtheaters Wellen auf.
Diese charmanten und humorvollen Inszenierungen sollte sich keiner entgehen lassen. Das Jugendtheater Wellen, lädt alle großen und kleinen Zuschauer herzlichst zu einer Reise in die Märchenwelt ein.
Termine der Vorstellungen
„Schneewittchen und die sieben Zwerge“: 28 /29 April jeweils um 15.00 und 17.00 Uhr
Kartenreservierung erforderlich unter: 06584/511 M.Dostert (ab sofort möglich)
Kinder3,- Erwachsene 5,- Euro
Der Froschkönig: 29. Und 30. September
Der Wolf und die sieben Geißlein: 17./18. November und 24./25. November
Die Kartenreservierung für diese Stücke immer zwei Wochen vor der Aufführung.
In seiner Sitzung am 16. Dezember 2011 hat der Aufsichtsrat der PORR AG den Kauf der TKDZ GmbH in Wellen genehmigt. Der Baukonzern wird den Betrieb weiter führen und den Abbau von
Dolomit-Gestein, das als Zuschlagstoff in der Betonindustrie und im Straßenbau Verwendung findet, von derzeit rund 600.000 Tonnen/Jahr auf geplante 800.000 Tonnen/Jahr steigern. Damit ist der
Fortbestand des Unternehmens, das in letzter Zeit in wirtschaftliche Schwierigkeiten geriet, gesichert. Die Belegschaft wird von der PORR übernommen, in Folge sollen auch einige neue
Arbeitsplätze geschaffen werden. Als Sofortmaßnahme werden die Mitarbeiter noch vor Weihnachten ausständige Lohnzahlungen erhalten.
Um die Stabilität des Berges zu erhalten ist vorgesehen, die beim Abbau des Dolomit-Gesteins entstandenen Hohlräume mit Versatzmaterial zu verfüllen. Unter anderem könnte die PORR dazu Gestein
aus den Bauarbeiten rund um das Projekt Stuttgart 21 verwenden. Es handelt sich dabei um vollkommen ungefährliches Material, das vor der Verfüllung teilweise noch vorbehandelt wird.
In Gesprächen mit Vertretern der PORR konnten sich der Bürgermeister und der Gemeinderat von Wellen davon überzeugen, dass der neue Eigentümer in jeder Hinsicht einen Gewinn für die angeschlagene
TKDZ bedeutet: das Unternehmen wird saniert, wichtige Arbeitsplätze in der Region bleiben erhalten und die Umwelt leidet keinen Schaden. Wie ernst es der PORR mit ihrem Engagement in Wellen ist,
beweisen auch ihre nächsten Investitionen – nicht nur das Werk selbst soll optisch wieder auf Vordermann gebracht werden, auch Zufahrtsstraßen und Infrastruktur werden von der PORR schrittweise
saniert.
In letzter Zeit sind einige Emails an unseren Ortsbürgermeister Hans Dostert nicht weitergeleitet worden. Wir bitten dies zu entschuldigen.